Exoten im Garten – Von A wie Aronia bis Z wie Zwergdattelpalme

 


Alles andere als alltäglich

Ein Garten repräsentiert häufig die Seele seines Besitzers. Während viele sich schon mit einem Stück Rasen und einer Fläche für den Grill begnügen, suchen andere Garteneigner die grosse Herausforderung. Was liegt dabei näher, als sich vom Einheitsgarten abzusetzen, indem man seine gärtnerische Kunst an exotischen Pflanzen und Blumen versucht?

So verbreiten Exoten Urlaubsgefühle und lassen die eigene Terrasse und den Garten zum wertvollen Kurz-Urlaubsspot mutieren. Sie können ungewöhnliche Pflanzen bewundern, tropische Früchte ernten und das Aroma Südseeblumen schnuppern.

Dabei können Sie sowohl bei altbewährten Pflanzengattungen bleiben, diese jedoch nach besonders seltenen und ungewöhnlichen Arten durchforsten, aber auch auf Pflanzen zurückgreifen, die in unseren Breiten noch nicht so bekannt sind.

Aussergewöhnliche Pflanzen haben aussergewöhnliche Ansprüche

Vor allem tropische Pflanzen können meist nur im Sommer im Garten stehen und müssen rechtzeitig in Haus, Gewächshaus oder Wintergarten gebracht werden, um keine Frostschäden zu erleiden. Zudem sollte man beachten, dass gerade solche tropischen Pflanzen meist sehr viel Durst haben und bei artgerechter Pflege Dimensionen annehmen können, die wir von heimischen Pflanzen nicht kennen. Informieren Sie sich also bitte im Vorfeld sehr genau, auch durch neutrale Informationsquellen, über alle Details zu den gewünschten Pflanzen, um vor ungewollten Überraschungen sicher zu sein.

Recht bekannt sind Engelstrompeten, die Sie aber nicht nur in den gewohnten Sorten kaufen können, sondern bei denen Sie auch einmal die attraktiven Sorten 'Angels Curly Tips', 'Angels Endless Summer' oder auch 'Angels Innovation' ausprobieren können, deren Blüten sehr aussergewöhnliche und attraktive Formen haben.

Was gefällt

Wem sogar Palmen, Oliven und Zitrusbäume zu alltäglich sind, der kann sich für Tamarindus indica entscheiden, die zur stattlichen Pflanzen mit schönen Blüten heranwächst. Aber auch Papau – die Indianer-Banane ist ein etwa 3 m hoch wachsender Baum mit schönen Blüten und essbaren Früchten. Diese mit Fachnamen Asimina triloba genannte Art kann sogar mit verhältnismässig wenig Aufwand in wärmeren Gegenden meist ohne Gewächshausheizung überwintert werden.

Auch mit einem selbst gezogenen Luffa-Schwamm aus Luffa aegyptiaca , die sich leicht aus Samen ziehen lassen, können Sie Ihre Freunde und Bekannte überraschen. Und wer sich die immergrünen und schönen Blätter der Gunnera manicata in seinen Garten holen möchte, sollte schon rechtzeitig genug Platz im beheizten Wintergarten frei machen. Denn diese Pflanze wird zu Recht Mammutblatt genannt. In fernen Ländern werden diese Pflanzen genauso in Rasenflächen gepflanzt, wie bei uns heimische Sträucher, denn sie bilden attraktive Solitärpflanzen, die die Blicke der Betrachter auf sich ziehen.